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Imaging Tipps & Infos

Für wen lohnt sich die Anschaffung eines DSL-Anschlusses?
Anmerkungen zum Einsatz von Flash® und anderen Animationstechniken in Internetpräsenzen
↓ Informationen zum Farbmanagement
↓ Tipps zur Panoramafotografie
↓ Tipps zu Auflösungen

Für wen lohnt sich die Anschaffung eines DSL-Anschlusses?

Gehen wir zunächst einmal davon aus, dass Sie einen normalen, sog. analogen Telefonanschluss haben. Dann wissen Sie, dass einerseits beim Lesen dieser Seite gerade Ihr Telefon blockiert ist und dass Sie bis zum vollständigen Laden dieser Seite viele Sekunden oder gar einige Minuten warten mussten. Wenn Sie stattdessen einen DSL-Anschluss nutzen würden, hätten sie zwei wesentliche Vorteile: Ihr Telefonanschluss ist weiterhin für Gespräche erreichbar (und zwar auch ohne ergänzenden ISDN-Anschluss, der entgegen der weitverbreiteten Meinung überhaupt nicht vorausgesetzt wird) und die Datenübertragung aus oder ins Internet ist je nach georderter oder verfügbarer DSL-Leistung mindestens 18 mal bis weit über 300 mal schneller. In erster Linie sparen Sie also mit einem DSL-Anschluss sehr viel Zeit, bezogen auf die zu übertragende Datenmenge. Da viele Internetangebote immer aufwändiger, medienintensiver und bezüglich des Datenumfangs immer größer werden, könnte für Sie der DSL-Anschluss trotz des höheren Preises eine interessante Alternative zum Analoganschluss darstellen. Dieses gilt auch, wenn Sie das Internet beruflich nutzen, um beispielsweise große Dokumente per E-Mail auszutauschen.

Die Frage lautet hier daher, wie lange Sie mit dem preiswerten, aber äußerst langsamen analogen Anschluss pro Monat mindestens im Internet sein müssten, damit sich im Gegenzug der wesentlich schnellere, aber teurere DSL-Anschluss rechnet:

Dazu ein Rechenbeispiel: Nehmen wir einmal an, der DSL-Anschluss kostet pauschal 25,80 EUR/Monat als sog. Flatrate, bei der Sie solange und soviel im Internet surfen können, wie sie wollen. Im Gegenzug soll der mindestens 18 mal langsamere, analoge Internetzugang je Aufruf 0,059 EUR Einwahlentgelt sowie die eigentliche Internetverbindung 0,0078 EUR/Minute kosten. Nehmen wir weiterhin an, Sie würden 5 Mal pro Woche (z .B. einmal werktags) ins Internet gehen wollen und gehen wir weiterhin davon aus, dass ein Monat 4,3 Wochen hat, dann fallen an Einwahlentgelten 4,3 Wochen x 5 Internetaufrufe x 0,056 EUR/Einwahlentgelt = 1,204 EUR an. Verrechnet auf die DSL-Pauschale von 25,80 EUR/Monat müssten Sie dann für restliche 24,596 EUR über den analogen Zugang im Internet sein. Bei einem Preis von 0,0078 EUR/Minute sind das 3.153 Minuten bzw. 52 Stunden im Monat oder 2,4 Stunden pro Tag mit analogem Anschluss im Internet [= 52 Monatsstunden / (4,3 Wochen x 5 Tage)]. Jetzt muss noch berücksichtigt werden, dass der DSL-Anschluss 18 mal schneller als der analoge Internetzugang ist, d. h. Sie benötigen statt der 52 Monatstunden bei Nutzung eines DSL-Anschlusses nur 2,9 Stunden pro Monat, um die gleiche Informationsmenge abzurufen.

DSL rechnet sich also bereits dann, wenn Sie anschließend nur wenige Stunden pro Monat (!) im Internet sind. Beachten Sie auch den Vorteil, dass bei der Nutzung von DSL das Aufrufen von Internetseiten in wenigen Sekunden erfolgt und dass die Telefonleitung frei bleibt!

Sie sehen, Internet ist nicht billig: Zwar sind die Minutenpreise bei Nicht-DSL, also klassischem Analoganschluss, mit wenigen Eurocent pro Minute äußerst günstig, allerdings ist der Datendurchsatz auch äußerst langsam, so dass der Kostenvorteil durch lange Wartezeiten und damit verbundenen, aufsummierten Minutenpreisen schnell aufgebraucht ist.

ISDN ist eine Zusatzausstattung, die nur dann Sinn macht, wenn Sie neben dem eigentlichen Telefonanschluß einen weiteren, permanent erreichbaren Anschluss (mit eigener Rufnummer) für Gespräche und/oder Fax brauchen, beispielsweise im beruflichen Umfeld. Wenn Sie allerdings nur sporadisch Faxen möchten, reicht auch der klassische Telefonanschluss in Verbindung mit einem simplen Telefon-/Fax-Umschalter. ISDN als reiner Ersatz für den analogen Internetzugang lohnt sich hingegen finanziell kaum, da die Übertragungsgewschindigkeit lediglich doppelt so groß ist.

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Anmerkungen zum Einsatz von Flash® und anderen Animationstechniken in Internetpräsenzen

Viele attraktive Internetseiten begrüßen den Benutzer mit ansprechenden Animationen. Immer mehr setzt sich dabei Adobe® Flash® durch. Auch Apple® QuickTime® oder andere Animationstechnologien kommen zum Einsatz. Wenn Sie sich für den Einsatz dieser Technologien in Ihrer Internetpräsenz interessieren, sollten Sie sich jedoch ungeachtet des optischen oder unterhalterischen Mehrwertes überlegen, was Sie mit damit erreichen wollen und prüfen, ob Sie damit Ihre Zielgruppe erreichen können. Denn diese Technologien sind keine Webstandards, die von Internetbrowsern von Hause aus unterstützt würden, sondern benötigen die zusätzliche Installation der entsprechenden Wiedergabesoftware als sog. Plugins. Hier kommt die Frage nach dem Nutzwert, der Reichweite und der Akzeptanz ins Spiel:

  • Wenn keine Plugins installiert sind, werden die auch keine Animationen dargestellt. Zunächst ist das für einen Besucher Ihrer Internetpräsenz, der das Plugin noch nicht installiert hat, irritierend, und Sie können nur hoffen, dass seine Neugierde siegt, er Ihre Seite nicht verlässt und das Plugin installiert. Was aber passiert, wenn der Besucher mangels technischer Unkenntnis das Plugin nicht installieren kann oder aus Sicherheitsgründen nicht installieren will? Dann haben Sie einen Interessenten oder gar einen potentiellen Kunden verloren.
  • Nicht jeder Internetnutzer hat die Möglichkeit, Plugins nachträglich zu installieren, selbst wenn er es wollte. Beispielsweise ist in vielen Firmennetzwerken aus Sicherheitsgründen auf Arbeitsplatzrechnern die Plugininstallation schlicht nicht möglich, da sie netzwerktechnisch bewusst unterbunden wird.
  • Ist das Plugin nicht nur Dekoration, sondern sogar Bestandteil der Inhaltsdarbietung und Seitennavigation, ist die Internetpräsenz ohne Plugins gar nicht nutzbar. Wollen Sie Ihre Internetpräsenz auch oder gerade im B2B-Umfeld nutzen, sollten Sie insbesondere unter Berücksichtigung des vorigen Punktes prüfen, ob Ihre bestehenden und potentiellen Geschäftspartner und Kunden bzw. Ihre Zielgruppen die uneingeschränkte Möglichkeit zur Installation des Animationsplugins haben.
  • Als in sich geschlossene Programmmodule sind die Inhalte der Animationen von Suchmaschinen nicht lesbar. Wenn also die Inhalte Ihrer Internetpräsenz hauptsächlich über Animationen dargeboten werden, ist es daher schwierig bis unmöglich, dass Interessenten über eine Suchanfrage Ihre Internetpräsenz finden.
  • Die Inhalte der Animationen sind ebenfalls von sog. Screenreadern nicht auswertbar und sind daher nicht barrierefrei.
  • Animationen haben oftmals einen größeren Speicherumfang als alternative, webkonforme Inhalte und benötigen entsprechend längere Downloadzeit. Bedenken Sie jedoch, dass immer noch ein Großteil der Internetnutzer kein DSL und stattdessen eine langsame Analogverbindung für den Internetzugang benutzt.
  • Wenn Sie der beliebten Methode folgen möchten, neben Ihrer aus Animationen bestehenden Internetpräsenz parallel eine inhaltsidentische Internetpräsenz in klassischer, webkonformer Weise erstellen zu lassen, so ist das eine unnötige Investition. Lassen Sie Ihre Internetpräsenz von vornherein in klassischer, aber ansprechender Weise erstellen.

Fazit und Empfehlung: Flash® und Co. sollten bestenfalls als Seitendekoration, weniger jedoch als Seiteninhaltsträger benutzt werden.

Zugegebenermaßen nutzen wir hier auf unserer Panorama-Seite auch Animationen, allerdings nur zur Dekoration. Werden diese bei Ihnen angezeigt? Wenn ja, wie lange dauert das Laden der Seite? Wenn nein, werden Sie die Plugins installieren?

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Informationen zum Farbmanagement

Ziel des Farbmanagements ist es, in der Prozesskette der digitalen Bildbearbeitung (dem sog. Imaging Workflow) von der Erfassung (Digitalkamera, Scanner) über die Bearbeitung (Software) bis zur Ausgabe auf verschiedenen Geräten (Monitore, Beamer, Drucker und Plotter) die Farbinformation derart zu transportieren, dass die Farbverbindlichkeit in und auf allen Prozesskomponenten gewahrt bleibt: Auf jedem Gerät die gleichen Farben!

Was sind die Ursachen von Farbabweichungen?

Die verschiedenen Ein- und Ausgabegeräte wie Digitalkameras, Scanner, Monitore, Beamer, Drucker und Plotter arbeiten mit unterschiedlichen Farberzeugungs- und -erkennungstechnologien, die zueinander nicht kompatibel sind. Daraus entsteht das Problem der korrekten Übertragbarkeit von Farbinformationen von einem Gerät zum anderen.

So müssen z. B. Monitore, ausgehend von einer schwarzen Grundfläche, Farben aktiv durch selektives Beimischen der Grundfarben Rot, Grün oder Blau (RGB) erzeugen, während Drucker, ausgehend von einer weißen Grundfläche, Farben durch selektives Entfernen erzeugen, indem durch selektives Beimischen der Grundfarben Cyan (Türkis), Magenta (Pink) oder Yellow (Gelb) und gegebenenfalls des Kontrastes (durch die Farbe Schwarz) (CMYK) bestimmte Farbspektren aus dem Papierweiß entfernt und dadurch die gewünschte Farbe sichtbar wird.

Durch die Nutzung verschiedener Farbverarbeitungstechniken werden also auf verschiedenen Geräten gleiche Farben unterschiedlich erstellt, was in der Regel zu Unstimmigkeiten in der Reinheit der Farben - insbesondere der aus den Grundfarben zusammengesetzten Mischfarben - führt.

Darüber hinaus ist beim Monitor die Leuchtkraft der Farben durch aktive Erzeugung höher als beim Papier, auf dem die Leuchtkraft der Farben ausschließlich vom zur Verfügung stehenden Umgebungslicht und vom Reflexionsgrad des Papiers abhängt. Daraus resultiert eine unterschiedliche Wahrnehmung der Farbintensität trotz gleicher Farbe. Beispielsweise wird ein aktiv arbeitender Monitor niemals den Schwarzwert eines mit derselben Farbe deckend bedruckten Papiers erreichen, während das Papierweiß niemals die Brillanz eines weiß leuchtenden Monitors erreichen wird. Die verschiedenen Ein- und Ausgabegeräte weisen damit neben unterschiedlichen Farbräumen auch unterschiedliche Farbumfänge auf.

Dieses hat zur Konsequenz, dass ein Großteil der am Monitor darstellbaren Farben auf dem Drucker gar nicht ausgegeben werden kann, weil der CMYK-Farbraum des Druckers kleiner als der RGB-Farbraum des Monitors ist.

Eine der Hauptaufgabe des Farbmanagements ist es daher, digitale Bilder aus dem RGB-Farbraum des Monitors derart in den CMYK-Farbraum des Druckers zu transferieren, dass alle Farben auch auf dem Drucker sichtbar bleiben (was in der Regel durch eine Farbraumkompression (perzeptives Rendering Intent) zu Lasten der Brillanz mit der Konsequenz etwas blasserer Farben auf dem Ausdruck realisiert wird). Gleichzeitig muss das Farbmanagement in der Lage sein, eben diesen Effekt, d. h. den kleineren Farbraum des Druckers, auf dem Monitor korrekt zu simulieren (Soft-Proof).

Erschwerend kommt hinzu, dass in Abhängigkeit des Weißtons sowohl des Papiers als auch des Umgebungslichtes (Sonne oder Lampe) gleiche Farben unterschiedlich wahrgenommen werden.

Ferner haben natürlich auch die werkseitige Voreinstellung der Geräte sowie diesbezügliche eventuelle „Farbstichigkeiten“ einen Einfluss auf die Farbdarstellung. Diese wird bei Scannern nochmals durch den Weißton des zu scannenden Papiers oder des Dias bzw. Negativs überlagert.

Schlussendlich kommt bei der digitalen Übertragung von Farbinformationen zwischen einzelnen Geräten der Einfluss der EDV-Software ins Spiel, welche möglichst akkurat mit den Farben umgehen muss.

Wie genau ist die Farbverbindlichkeit?

Das Versprechen „Auf jedem Gerät die gleichen Farben!“ kann streng technisch betrachtet nicht umgesetzt werden. Qualitativ hochwertige Geräte vorausgesetzt, können jedoch durch Farbmanagement Farbunterschiede zwischen Geräten soweit minimiert werden, dass die Farben subjektiv übereinstimmen und somit eine Farbverbindlichkeit gegeben ist. Dabei gilt die Farbverbindlichkeit nur unter ganz bestimmten Randbedingungen, nämlich für genau eine Kombination aus Eingabegeräten, Papiersorte, Tinte/Toner und Umgebungslichteigenschaften. Wird eine dieser Komponenten geändert, ist zur erneuten Erlangung der Farbverbindlichkeit eine erneute Profilierung der geänderten Komponente notwendig.

Die beim Farbmanagement erzielbare Qualität der Farbverbindlichkeit hängt entscheidend von der Qualität der benutzten Hard- und Software ab, denn das Farbmanagement muss von den beteiligten Geräten ja auch technisch umgesetzt werden können! Fortgeschrittene Geräte mit hoch-farbauflösender Technik und der Möglichkeit der geräteseitigen Farbjustierung und Farbkorrektur durch ICC-Farbprofile, sowie ein seitens des Computerbetriebssystems und/oder der Bearbeitungssoftware unterstütztes Farbmanagementsystem erleichtern die Profilierung und gewährleisten in der Regel eine Farbverbindlichkeit.

Bei technisch einfach ausgestatteten Geräten wie TFT-Monitoren mit preiswerter TN-Technologie, Laptop-/Notebookmonitoren, 4-Farben-Druckern oder Flachbett-Diascannern kann eine Farbverbindlichkeit nur selten erreicht werden. Dennoch lohnt sich auch hier ein Farbmanagement, da i. d. R. zumindest eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Ausgangszustand erreicht werden kann.

Wie oft sollte eine Profilierung durchgeführt werden?

Monitore, Scanner und Beamer:

    Diese Geräte arbeiten mit Lichtquellen, durch deren Licht der Weißton des Gerätes vorgegeben ist. Diese Lichtquellen unterliegen einem natürlichen Alterungsprozess, während dessen die Helligkeit stetig abnimmt und eine Änderung des Weißpunktes erfolgen kann. Eine regelmäßige Nachprofilierung kann daher sinnvoll sein. Der Zeitpunkt für eine Nachprofilierung hängt einerseits von Qualität und Langzeitstabilität der Lichtquellen der betroffenen Geräte sowie andererseits natürlich von der Wahrnehmungsempfindlichkeit und Toleranzschwelle des Anwenders bezüglich des subjektiven Farbempfindens ab. Sofern nicht subjektiv eine deutliche Verschlechterung festgestellt wird, sollten nach unseren Erfahrungen Geräte in halbjährlichen bis jährlichen Abständen neu profiliert werden.
     

Drucker:

    Eine erneute Profilierung ist in sofern nicht erforderlich, als die Materialeigenschaften gleicher Papiermedien und Tinten bzw. Toner nach unseren Erfahrungen eine nur geringe Serienstreuung und eine hohe zeitliche Stabilität aufweisen. Eine Profilierung ist erst dann empfehlenswert, wenn entweder die Papiersorte oder die Tinten- bzw. Tonersorte gewechselt wird.
     

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Tipps zur Panoramafotografie

Bereits mit einer normalen Kleinbild- oder Digitalkamera lassen sich Vorlagen für ein ansprechendes Panoramabild erstellen, in dem das Rundbildmotiv abschnittsweise abfotografiert wird. Anschließend werden die Einzelbilder am Computer zum Panorama zusammenmontiert.

Um den Bearbeitungsaufwand für die Montage so gering wie möglich zu halten, sollten bereits beim Fotografieren folgende Punkte beachtet werden:

  • Um eine homogene Helligkeitsverteilung und eine in alle Richtungen einheitliche Betrachtungsdistanz zu gewährleisten, sollten alle Bilder einer Panoramaserie mit einer einheitlichen Blende, Belichtungszeit und Brennweite aufgenommen werden.
  • Insbesondere bei Außenaufnahmen unter Sonnenlicht ist der starke Helligkeitsunterschied zwischen besonnten und beschatteten Partien zu berücksichtigen: Um eine ausgewogene Helligkeit zu gewährleisten, sollten die Blenden- und Belichtungszeitwerte an einer Bildpartie mit mittlerer Helligkeit einmalig bemessen und anschließend auf alle anderen Bilder angewendet werden.
  • Als mittlere Brennweite werden 37 mm bis 70 mm empfohlen. Größere Weitwinkel oder Telewinkel hingegen führen zu stark sichtbaren Verkrümmungen im Randbereich der zu montierenden Bilder.
  • Der Standpunkt der Kamera sollte während der Aufnahme der Bildreihe nicht verändert werden. Reicht es bei Landschaftspanoramen noch aus, dass sich der Fotograf um die eigene Achse dreht, so ist bei Aufnahmen mit nahem Motivabstand (z. B. Innenräume) darauf zu achten, dass der Drehpunkt nach Möglichkeit mit der Film- bzw. Sensorebene der Kamera identisch ist. Hierbei ist der Einsatz eines Stativs sehr empfehlenswert.
  • Die Einzelbilder der Bildserie sollten zu einander waagerecht angeordnet sein gegenseitige Kipplagen sind zu vermeiden.
  • Zur Erleichterung der Montage sollten sich die Bildmotive bei aufeinander folgenden Bildern zu 25 % bis 30 % überschneiden.

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Tipps zu Auflösungen

Ausgangspunkt beim Digital Imaging ist das Digitalisieren von Bildern, bei dem eine Bildvorlage (Foto, Zeitschrift, Dia, Negativ) mittels eines Scanners in Bildpunkte (= Pixel engl. für Picture Element) zerlegt und als sog. Bitmap in eine Grafikdatei (häufig im BMP-, TIF- oder JPG-Format) gespeichert wird. Anschließend besteht die Möglichkeit, das digitale Bild mittels eines Druckers zuhause, im Fotolabor oder in der Druckerei wieder auszudrucken zu lassen.

Da ein einzelnes Pixel als kleinstes darzustellendes Bildelement nicht weiter untergliedert ist und nur eine einzige Farbe darstellen kann, hängt die Qualität eines in Pixeln gerasterten Bildes entscheidend von der Anzahl der Pixel ab: Je mehr Pixel es aufweist, d. h. je feiner die Rasterung, desto detailreicher ist das Bild.

Scannen

Ziel beim Scannen ist es daher, die Vorlage in möglichst viele Pixel zu rastern (hohe Auflösung), wobei das Dilemma entsteht, das die daraus resultierende Bilddatei sowohl umso detailreicher als auch um so größer wird, je mehr Pixel das Bild aufweist. Die Auflösung des Scanners ist variabel und kann über die dpi-Zahl vorgewählt werden. dpi bedeutet dots per inch (engl. für Punkte pro Zoll, d. h. Pixel pro 2,54 cm) und ist eine relative Maßeinheit, welche die Auflösung bzw. Pixelanzahl pro Längeneinheit (hier: Zoll bzw. 2,54 cm) festlegt, d. h. je größer die Vorlage, desto mehr Pixel bei gleicher dpi und umgekehrt. Beispiel: Ein Foto der Größe 10 x 15 cm ergibt bei einem 300 dpi-Scan ein Digitalbild von 1.772 x 1.182 Pixel = 2,1 Mio. Bildpunkte (= 2,1 " Megapixel" ), bei einer DIN A4-Vorlage und 300 dpi Auflösung wird das Digitalbild 3.508 x 2.481 Pixel = 8,7 Megapixel groß.

Ein guter Anhaltspunkt für Fotos und Papiervorlagen ab Postkartengröße sind 300 dpi Scannerauflösung, noch mehr dpi geben natürlich ein detailreicheres Bild, mehr als 600 dpi sind aber - gerade bei DIN A4 oder größer - kaum noch sinnvoll, es sei denn, man will das Digitalbild später als großformatiges Poster ausdrucken. Bei Kleinstbildern (z. B. Passfotos, Dias oder Negativen) hingegen ist im Hinblick auf Detailreichtum und einen späteren Ausdruck eine möglichst hohe dpi zu wählen, da die Vorlage ja entsprechend klein ist. Für ausschließliche Fotoausdrucke in der Größe 10 x 15 cm reichen 1.250 dpi Scanauflösung, für Ausdrucke in DIN A4 oder größer bedarf es bereits mehr als 2.500 dpi.

Drucken

Beim Drucken eines Digitalbildes gilt die Größe des Ausdrucks als Zielvorgabe. Wichtig: Die Pixelgröße des Digitalbildes sagt zunächst (s. Hinweise) nichts über die Größe des Ausdrucks aus! Dem Drucker muss mitgeteilt werden, wie groß er ein Pixel und damit das Gesamtbild drucken soll. Als Maß hierfür gilt wiederum die relative Skalierung dpi. Dabei gilt: Je höher die dpi beim Drucken, desto kleiner wird der Ausdruck trotz gleicher Pixelanzahl, weil mehr Pixel auf einer Längeneinheit Platz finden. Wenn man einen großen Ausdruck haben will, muss man also eine möglichst kleine dpi wählen. Beispiel: Ein Foto einer 4-Megapixelkamera mit einer Auflösung von 2.272 x 1.704 Pixeln ergibt beim Ausdruck mit 300 dpi einen Abzug der Größe 19,2 x 14,4 cm, bei 600 dpi nur ein Viertel, nämlich 9,6 x 7,2 cm, bei 72 dpi jedoch beachtliche 80,2 x 60,1 cm.

Hinweise & Tipps:

Hinweis 1: Die Pixelgröße des Digitalbildes und die Größe des Ausdrucks hängen insofern zusammen, als das viele Grafikformate Informationen zur dpi-Zahl speichern können, und zwar unabhängig von der Pixelgröße des Bildes! Das bedeutet, dass man die Druckgröße über die dpi-Zahl ändern kann, ohne die Pixelauflösung zu beeinflussen.

Hinweis 2: Da die meisten Drucker von Hause aus auf eine Auflösung von 300 dpi eingestellt sind, ist es sinnvoll, sowohl (bei ausreichend großen Vorlagen) mit 300 dpi zu scannen als auch bei einer eventuellen Bildbearbeitung die dpi-Zahl auf 300 einzustellen und die Pixelgröße entsprechend einer gewünschten Ausdrucksgröße zu skalieren. Dies hat den Vorteil, dass man die Bilder beim Einfügen in ein Dokument nicht mehr per Hand in der Größe verändern muss.

Tipp 1: Aus dem bisher gesagten resultiert für einen Digitalkamerakauf, dass für Abzüge bis 10 x 15 cm 2 Megapixel vollkommen ausreichen, für Abzüge bis zur Größe DIN A5 sollten es schon 4 oder 5 Megapixel sein, während für hochwertige DIN A4 Abzüge schon 8 Megapixel benötigt werden.

Tipp 2: Andererseits ist gerade bei großformatigen Ausdrucken (z. B. Poster) eine hohe Pixelauflösung im Hinblick auf einen hoch auflösenden Ausdruck (> 300 dpi) wenig sinnvoll, da man das Bild aufgrund seiner Größe natürlicherweise aus einiger Distanz betrachtet, so dass der Detailreichtum faktisch kaum wahrgenommen wird (im Gegensatz zum Fotoabzug, den man nah an die Nase heranholt, um auch kleinste Details erkennen zu können). Beispiel: ein 4-Megapixelbild mit ca. 2.300 x 1.700 Bildpunkten, dass als 300 dpi-Ausdruck ein scharfes 14 x 19 cm-Foto ergibt, lässt sich mit 68 dpi problemlos auf DIN A1-Größe ausdrucken (bei entsprechend grober Pixeldarstellung), ohne dass der subjektive Eindruck aus der natürlichen Betrachtungsdistanz (Erfassung des gesamten Bildes) leidet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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